Schachspiele: Ausstellung im Rathaus

Guido Schott (1. Vorsitzender des Schachvereins Hennef von 1927), Bürgermeister Klaus Pipke und Ausstellungsmacher Dr. Jürgen Bendisch (v.l.)

Guido Schott (1. Vorsitzender des Schachvereins Hennef von 1927), Bürgermeister Klaus Pipke und Ausstellungsmacher Dr. Jürgen Bendisch (v.l.)

Eines der Ausstellungsstücke: Ein Modell des "Lewis Chessmen" aus dem 12 Jahrhundert, dessen Original 1831 auf den Äußeren Hebriden gefunden wurde

Eines der Ausstellungsstücke: Ein Modell des "Lewis Chessmen" aus dem 12 Jahrhundert, dessen Original 1831 auf den Äußeren Hebriden gefunden wurde

(6.3.2017, dmg) Im 90. Jahr seines Bestehens präsentiert der „Schachverein Hennef 1927“ bis zum 24. April im Rathaus der Stadt Hennef (Frankfurter Straße 97) in mehreren Vitrinen eine kleine Ausstellung über „Schachspiele“. Es sind Schachspiele aus Asien zu sehen sowie ein Nachbau des „Lewis Chessman“ aus dem 12 Jahrhundert, dessen Original 1831 auf den Äußeren Hebriden gefunden wurde. Ein Begleitheft sowie Informationen auf einer Stellwand erläutern die Spiele und die Regeln im Vergleich zu „unserem“ traditionellen Schachspiel.

Zusammengestellt wurde die Ausstellung von Dr. Jürgen Bendisch. Bürgermeister Klaus Pipke hat sie am 6. März eröffnet: „Seit 90 Jahren versammelt der Schachverein 1927 Hennef-Sieg e.V. die Freunde dieses Spieles, bietet Schachunterricht und Turniere und richtet alljährlich Meisterschaften aus anlässlich der heutigen Eröffnung gratuliere ich dem Verein und seinen Mitgliedern im Namen der Stadt ganz herzlich zum runden Jubiläum.“

Weiter sagte Pipke: „Schach ist Spiel und Sport, es geht um Leistung, Regeln, Wettkampf, Ausdauer, Fairness, Selbstbewusstsein, Selbstkritik und soziale Fähigkeiten. Schach ist als altes, historisch verbürgtes und „königliches“ Spiel aber auch ein Thema der Geschichtsschreibung und in seinen zahlreichen Varianten auch ein Objekt der Sammelleidenschaft. All diese Aspekte können wir in dieser Ausstellung sehen und erfahren.“




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