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Selbstbedienungsterminal im Bürgeramt

Bürgermeister Klaus Pipke testet das SB-Terminal im Bürgerzentrum

Bürgermeister Klaus Pipke testet das SB-Terminal im Bürgerzentrum

(6.4.2017, dmg) Im Hennefer Rathaus können die Bürger ab sofort an einem neuen Selbstbedienungsterminal biometrische Passfotos erstellen und Unterschrift und Fingerabdrücke abgeben. Damit werden die Warte- und Bearbeitungszeit für die Beantragung neuer Ausweisdokumente im Bürgeramt verkürzt. Weitere Online-Dienste sollen in Kürze freigeschaltet werden. Bürgermeister Klaus Pipke stellte das Terminal dieser Tage zusammen mit Karl-Heinz Nentwig und Jochen Breuer vom Ordnungsamt sowie Wolfgang Rossenbach von der städtischen IT-Abteilung der Öffentlichkeit vor.

In wenigen Schritten, die auf dem Monitor des Selbstbedienungsterminals beschrieben werden, können die Bürgerinnen und Bürger nun die erforderlichen sogenannten Biometriedaten – Foto, Unterschrift und Fingerabdrücke –, die man braucht, um Ausweisdokumente zu beantragen, selbst erfassen. Die Sachbearbeiterinnen im Bürgeramt rufen dann anschließend die Daten vom Selbstbedienungsterminal ab, vergleichen die Fingerabdrücke und können die Daten per Knopfdruck in den Antrag für das jeweilige Dokument übernehmen. Die Daten werden dann an die Bundesdruckerei übermittelt, wo die neuen Ausweisdokumente wie gehabt erstellt werden. Die persönlichen Biometriedaten auf dem Terminal werden automatisiert gelöscht.

„Durch die Vorerfassung der Daten auf dem Selbstbedienungsterminal,“ so Karl-Heinz Nentwig, Leiter des Ordnungsamtes, „können Wartezeiten verringert werden. Die Bearbeitung geht schneller. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Fotos zweifelsfrei biometrie-tauglich sind.“

Wolfgang Rossenbach, Leiter der städtischen IT-Abteilung, ergänzt: „Wir freuen uns über die nun vollständig medienbruchfreie elektronische Bearbeitungsmöglichkeit, die Zeit und Aufwand spart und ein wichtiger Baustein der Verwaltungsdigitalisierung in Hennef ist.“

Pipke: Schritt in Richtung elektronische Bürgerdienste

In Kürze sollen weitere Dienstleistungen am Terminal freigeschaltet werden. Mittels der eID-Funktion des neuen Personalausweises – das Selbstbedienungsterminal verfügt bereits über einen entsprechenden Kartenleser für den elektronischen Personalausweis – können dann weitere Verwaltungsdienstleistungen, wie etwa die Beantragung einer Melderegisterauskunft oder einer Meldebescheinigung, online am Terminal durchgeführt werden. „Mit dem Selbstbedienungsterminal bewegen wir uns also einen wichtigen Schritt in Richtung elektronische Bürgerdienste, auch eGovernment genannt“, freut sich Bürgermeister Klaus Pipke.

Zertifiziert und geprüft – keine Verpflichtung

Für die Erstellung der biometrischen Daten mit Foto, Unterschrift und Fingerabdrücken berechnet die Stadt den Bürgern den Selbstkostenpreis von sieben Euro, den sie für die Nutzung des Terminals an die Bundesdruckerei abführen muss. Diese Kosten zahlt man zusammen mit der Gebühr für das jeweilige Ausweisdokument.

Das Terminal ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationsverarbeitung zertifiziert worden. Die örtliche Verarbeitung der Biometriedaten wurde von der behördlichen Datenschutzbeauftragten geprüft und freigegeben. Es besteht übrigens keine Verpflichtung, das Selbstbedienungsterminal zu nutzen. Man kann auch weiterhin biometrische Fotos von den Fotografen mitbringen.




Der Bürgermeister

Volksbegehren G9

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Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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