Klima-Cents für die Stadt Hennef

Elf Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums übergeben Bürgermeister Klaus Pipke (Mitte) einen Sack mit „Klima-Cents“ für den Ökostrom.

Elf Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums übergeben Bürgermeister Klaus Pipke (Mitte) einen Sack mit „Klima-Cents“ für den Ökostrom.

(11.10.2017, pz) Einen Kartoffelsack voll mit 1-Cent-Münzen übergaben Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bürgermeister Klaus Pipke Anfang der Woche vor der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschusses in der Meys Fabrik. Hintergrund der Aktion war der Wunsch nach der Umstellung auf Ökostrom in städtischen Gebäuden.

Im Juli informierten die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses „Fairänder die Welt“ Passanten auf dem Marktplatz über die städtische Stromversorgung. Sie sammelten Unterschriften und 1-Cent-Münzen für die hundertprozentige Umstellung auf Ökostrom in städtischen Gebäuden. Die Münzen stehen symbolisch für die monatlichen Mehrkosten pro Person, die die Stadt Hennef zahlen müsste, wenn sie den Strom zukünftig aus erneuerbaren Energien bezieht. Dies hatten die Schülerinnen und Schüler zuvor ausgerechnet. Gemeinsam mit ihren Kursleitern Gabriele Müller-Schledorn und Stefan Schoo übergaben sie dem Bürgermeister den Geldsack und bekamen dafür drei Exemplare des städtischen Klimaschutzkonzeptes, um dieses im Unterricht zu behandeln. Anschließend besuchten sie die Sitzung des Ausschusses und erlebten mit, wie die Mitglieder einstimmig beschlossen, nach dem Auslauf des bestehenden Stromliefervertrages Ende 2018, die Stromlieferung mit der Forderung nach hundert Prozent Ökostrom auszuschreiben.




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