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10 Jahre Streetwork in Hennef

Bürgermeister Klaus Pipke (2.v.r.) schnitt die Geburtstagstorte an. Mit dabei (v.r.) Sven Riedel, Horst Peters, Katrin Piel, der Beigeordnete der Stadt Hennef Martin Herkt, Nina Bürvenich, Miriam Overath und Anna Seidel vom Amt für Kinder, Jugend und Familie.

Bürgermeister Klaus Pipke (2.v.r.) schnitt die Geburtstagstorte an. Mit dabei (v.r.) Sven Riedel, Horst Peters, Katrin Piel, der Beigeordnete der Stadt Hennef Martin Herkt, Nina Bürvenich, Miriam Overath und Anna Seidel vom Amt für Kinder, Jugend und Familie.

(7.7.2017, ms) Mit einem Empfang und einem Fest im Jugendpark feierte das Streetworker-Team, ein Kooperationsprojekt des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef und CJG Sankt Ansgar, sein zehnjähriges Bestehen. „Die Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter des Streetworker-Teams sind auf Hennefs Straßen und Plätzen unterwegs und stehen Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Und das machen sie seit zehn Jahren sehr gut. Für diese kompetente Arbeit bedanke ich mich bei dem Team ganz herzlich.“ – Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Klaus Pipke gemeinsam mit Horst Peters, pädagogischer Leiter CJG Sankt Ansgar, den Empfang in der Streetwork-Anlaufstelle im Generationenhaus.

Mit dabei waren auch die derzeitigen Streetworker Sven Riedel und Katrin Piel sowie ihre Teamleiterin Nina Bürvenich. Weiter ging es am Nachmittag dann mit einer Feier im Jugendpark. Dort gab es Livemusik, Lagerfeuer, Grillen und eine Graffiti-Aktion.

Das Konzept und die Entwicklung

2006 wurde die Konzeption zu „Streetwork Hennef“ von Marion Kramer und Raimund Patt CJG Sankt Ansgar gemeinsam mit Miriam Overath, damalige stellvertretende Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef und heutige Amtsleiterin, und Jonny-Josef Hoffmann, damaliger Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef, entwickelt.
Seit 2007 sind die Streetworkerinnen und Streetworker in Hennef unterwegs. Jährlich unterstützt die Stadt Hennef das Streetworker-Team mit rund 61.000 Euro. Die Streetworkerinnen und Streetworker suchen Orte auf, an denen sich Jugendliche gerne aufhalten. Ihr Auftrag ist es, mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen, bei Bedarf Unterstützung anzubieten und in Streitfällen zu vermitteln. Viele Jugendliche nutzen den öffentlichen Raum, um sich mit Freunden außerhalb ihres Elternhauses zu treffen. In Kontakt mit den Streetworkern werden unterschiedliche Themen und Probleme angesprochen, bei denen sie sich einen unabhängigen Gesprächspartner wünschen. Ein kleiner Ratschlag auf der Straße oder ein längeres Gespräch im Büro oder auch ein gemeinsamer Termin mit Nachbarn, Eltern oder Schule, das sind die Möglichkeiten, die die Streetworker dann anbieten. Dabei wurden in den zehn Jahren verschiedene Angebote entwickelt: Es gab einen Bauwagen in Lauthausen, einen Basketball-Treff am Gymnasium, 2014 mobile Spiele auf dem Generationenplatz im Siegbogen und dem Spielplatz Friedrich-Ebert-Platz. Seit 2015 gibt es jeden ersten Montag im Monat ein Lagerfeuer im Jugendpark und seit 2016 einen Spieletreff auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule „Am Steimel“ in Hennef-Uckerath.
Seit 2013 hat das Streetworker-Team eine Anlaufstelle im Generationenhaus, Humperdinckstraße 22-24, gegenüber vom Hennefer Bahnhof, eine optimale Lage, da der Bahnhof ein gern besuchter Ort für Jugendliche ist.
In Hennef leben übrigens zurzeit rund 3.370 Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren.




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Volksbegehren G9

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Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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So lautet das Motto der ersten Aktion des überparteilichen Arbeitskreises „Maßnahmen gegen Extremismus“, der sich im März 2012 – unterstützt und gefördert durch die Stadtverwaltung – gebildet hat. Weitere Informationen.

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