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7,1 Millionen Euro Investitionen ins Gymnasium

(2.02.2010 ab) Rund sieben Millionen Euro investiert die Stadt Hennef in den nächsten drei Jahren in den Neubau der naturwissenschaftlichen Räume und die Erweiterung der Mensa und des Freizeitbereiches am Städtischen Gymnasium Hennef.



Ansicht des geplanten Neubaus
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Ansicht des geplanten Neubaus am Städtischen Gymnasium Hennef

Die entsprechenden Pläne haben die Mitglieder des Bauausschusses und des Ausschusses für Schule, Sport und Städtepartnerschaft die vorgestellten Entwurfsplanungen des Sankt Augustiner Architekten Friedrich Zacharias für den An- und Umbau des Städtischen Gymnasiums zustimmend zur Kenntnis genommen.

In einem ersten Bauabschnitt ist der Neubau der naturwissenschaftlichen Räume geplant. In dem neuen Gebäudetrakt werden für den Biologie-, Chemie- und Physikunterricht adäquate Räume neu hergerichtet. Die Sanierungsbedürftigkeit beziehungsweise die Erforderlichkeit eines Neubaus der naturwissenschaftlichen Räume ist im Rahmen der vom Land initiierten Qualitätsanalyse an Schulen bereits im Sommer 2009 festgestellt worden. Die Bauzeit für die Errichtung des dreigeschossigen Neubaus, der an das bestehende Schulgebäude andockt, beträgt circa ein Jahr. Mit den Bauarbeiten soll im Juli 2010 begonnen werden, so dass die neuen Räume voraussichtlich zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 in Betrieb genommen werden können.

Nach der Fertigstellung des Neubaus werden in einem zweiten Bauabschnitt die derzeit noch naturwissenschaftlich genutzten Fachräume in einen Mensa- und Freizeitbereich umgebaut. Mit dem Beginn des Schuljahres 2009/2010 ist am Gymnasium Hennef der gebundene Ganztag eingeführt worden. Damit verbunden war auch die Einführung einer einstündigen Mittagspause und das Angebot eines warmem Essens sowie weitere Betreuungsmaßnahmen zur Mittagszeit. Derzeit bietet die vorhandene Mensa 100 Plätze für die Beköstigung von Schülern und Lehrern. Mit dem geplanten Umbau wird die Platzzahl auf 280 erhöht.

Durch den Neubau des naturwissenschaftlichen Bereiches und den anschließenden Umbau der vorhandenen Räume spart die Stadt im Jahr 500.000 Euro, da für die Dauer der Sanierung die vorhandenen Räume weiter genutzt werden können und eine Anmietung von Containerklassen, für die vorübergehende Unterbringung der naturwissenschaftlichen Räume, nicht nötig wird. Durch den im Neubau integrierten Aufzug wird darüber hinaus das gesamte Schulgebäude auf allen Ebenen barrierefrei erschlossen.

Die Investitionen in das Städtische Gymnasium betragen im Jahr 2010 3,9 Millionen Euro und stellen damit die größte Einzelinvestition im städtischen Haushalt dar. Insgesamt belaufen sich die Baukosten in den Jahren 2010 bis 2012 auf 7,1 Millionen Euro.