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Integriertes Kommunales Klimaschutzkonzept

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Der Ausschuss für Umweltschutz, Dorfentwicklung und Denkmalpflege des Hennefer Stadtrates hat am 17.09.2013 die Stadtverwaltung beauftragt, ein Integriertes Kommunales Klimaschutzkonzept (IKK) zu erstellen. Am 08.10.2014 hat der Ausschuss für Klima- und Umweltschutz dem Prozessablauf und der Finanzierung zugestimmt und am 09.12.2014 die Ingenieurgesellschaft Gertec GmbH, Essen mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für die Stadt beauftragt. 

Das Klimaschutzkonzept dient als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzanstrengungen und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Es zeigt den Entscheidungsträgern auf, welche technischen und wirtschaftlichen CO2-Minderungspotenziale bestehen und welche Maßnahmen zur Verfügung stehen, um CO2-Emissionen einzusparen und Energieverbräuche zu senken. Gleichzeitig sind im Konzept Ziele zur Minderung der CO2-Emissionen festgelegt und beschrieben, wie die Erfüllung dieser Ziele weiter verfolgt werden können.

Kurzbericht

Die Stadt Hennef hat im Zeitraum November 2014 bis April 2016 ein sog. Integriertes Kommunales Klimaschutzkonzept gemäß der Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erstellt. Das Konzept bedient alle wesentlichen Bausteine, die vom Fördermittelgeber vorgeschrieben sind, wie die Erstellung einer Energie- und THG-Bilanz, die Ermittlung von THG-Minderungspotenzialen, einen breit angelegten partizipativen Prozess, die Entwicklung eines Maßnahmenprogramms, die Erstellung eines Konzepts für die Fortschreibung und Erfolgsbilanzierung sowie eines Umsetzungskonzepts mit Netzwerkbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Durch diesen umfassenden Ansatz stellt das Konzept eine gute Ausgangsbasis für einen strukturierten Klimaschutzprozess der kommenden Jahre dar. 

Zu Beginn der Arbeiten wurde mittels Datenrecherche und der Erstellung der Energie- und THG-Bilanz der Ist-Zustand der Stadt Hennef hinsichtlich der Energieverbräuche und THG-Emissionen sowie bisheriger Klimaschutzmaßnahmen ermittelt. Energieverbräuche und THG-Emissionen wurden für die Sektoren Private Haushalte, Wirtschaft, Mobilität sowie die kommunalen Liegenschaften bestimmt, wobei deutlich wird, dass die wesentlichen Emissionen im Bereich Mobilität entstehen und die Emissionen der Stadtverwaltung nur ca. 1 % betragen, so dass Einsparungen in diesem Bereich eher symbolischen und motivatorischen Charakter haben. Ebenfalls wurden wirtschaftliche Energiespar- und THG-Minderungspotenziale berechnet, die aus Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie dem Ausbau und der Nutzung erneuerbarer Energien (die größten Erneuerbaren Energie (EE)-Potenziale der Stadt Hennef liegen im Bereich der Solarenergienutzung) resultieren und die ein bedeutendes Potenzial für die Stadt Hennef bieten.

Weitere wichtige Grundlagenarbeit für die Erarbeitung eines für die Stadt Hennef spezifischen Maßnahmenkataloges war, neben der Ermittlung der oben beschriebenen EE- und Effizienzpotenziale, die Bürgerbeteiligung. In einem breit angelegten Prozess wurden insgesamt zehn persönliche und telefonische Interviews, zwölf größere und kleinere Workshops und einem verwaltungsinternen Auftaktworkshop, ein Klimacafé sowie vier Beiratssitzungen durchgeführt. So konnten eine Vielzahl von lokalen und regionalen Akteuren, Experten und Laien unmittelbar in die Ideenfindung und Maßnahmenentwicklung einbezogen werden. Ergänzungen des Gutachterbüros runden den Maßnahmenkatalog ab, so dass dieser ein breites Spektrum an Maßnahmen abdeckt, von grundlegenden Maßnahmen wie Kampagnen zur Öffentlichkeitsarbeit, Ausbau der Netzwerkarbeit oder Einrichtung einer zentralen Energieberatungsstelle bis hin zu sehr Hennef-spezifischen Maßnahmen wie „Kooperation für Holznutzung in Hennef“, „Beratungsinitiative Dorf“ oder „Aktionstag: Autofrei zur Schule“. Mit seinen sechs Handlungsfeldern „Strukturübergreifende Maßnahmen“, „Kommunale Strukturen“, „Energieeffizienz im privaten Gebäudebestand“, „Information und Beratung für KMU“, „Effiziente Energieversorgung und Erneuerbare Energien“ sowie „Umweltfreundliche Mobilität“ erstreckt er sich auf wesentliche Bereiche des städtischen Lebens und Wirkens. Da die direkten Einflussmöglichkeiten der Verwaltung auf das Handeln von Bürgern oder Unternehmen sehr begrenzt sind, zielen viele der entwickelten Maßnahmen zunächst auf „weiche“ Faktoren wie Bildung, Beratung, Information oder Vernetzung, um so eine positive Grundstimmung und die Voraussetzung für weiterführende technische Maßnahmen und/oder Investitionen zu schaffen. 

Jede Maßnahme wurde hinsichtlich der vier Kriterien „Finanzieller Aufwand“, „Zeitlicher Aufwand“, „Aufwand-Nutzen-Relation“ und „Regionale Wertschöpfung“ bewertet sowie, sofern möglich, als fünftes Kriterium jeweils die THG-Minderung einer Maßnahme berechnet. Diese Minderungen wurden je Handlungsfeld aber auch nach den Sektoren Private Haushalte, Wirtschaft, Mobilität und kommunale Liegenschaften ausgewiesen und belaufen sich bei konservativen Berechnungen auf insgesamt knapp 8.000 t CO2eq bis 2025.

Im Zeit- und Finanzierungsplan werden für alle Maßnahmen die entstehenden Sach- und Personalkosten bis zum Jahr 2025, d. h. zehn Jahre, zusammengefasst. Es wird deutlich, dass eine erfolgreiche Realisierung der entwickelten Klimaschutzmaßnahmen nur mit zusätzlichen personellen und ausreichenden finanziellen Ressourcen möglich ist. Die Stadtverwaltung und die politischen Entscheidungsträger werden ihren Fokus daher zunächst auf die Beantragung eines Klimaschutzmanagers sowie die Schaffung organisatorischer Rahmenbedingungen für die Aufnahme seiner Arbeit richten. Im Kontext des interdisziplinären Maßnahmenprogramms, welches Themenfelder wie Energie, Umwelt, Verkehr oder Wirtschaftsförderung berührt, nimmt der Klimaschutzmanager eine Querschnittsfunktion ein. Er stellt für die Umsetzung des Konzeptes und die Gestaltung des Weges bzw. die Gestaltung eines langfristig ausgelegten Prozesses zur Ausschöpfung der wirtschaftlichen Potenziale die zentrale Voraussetzung dar. 

Im Rahmen des Zeit- und Finanzierungsplanes (korrespondierende Angaben sind jeweils in den Steckbriefen einzelner Maßnahmen enthalten) wird eine sinnvolle zeitliche Anordnung der Maßnahmen vorgeschlagen. Wesentliche Aufgabe der Stadt Hennef ist es, bald möglichst ausgewählte grundlegende Maßnahmen umzusetzen, um so den Übergang von der Konzepterstellung in einen dauerhaften und strukturierten Prozess zu gestalten. Dabei kann die Stadt auch auf bestehende Strukturen im Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises zurückgreifen. 

Die Einbindung der unterschiedlichen Akteure, z. B. durch Fortführung der angestoßenen Beteiligungsprozesse wie Beirat, Klimacafé oder Netzwerktreffen stellt eine wesentliche Aufgabe dar, denn das Engagement verschiedenster Akteure sowie die Akzeptanz einer breiten Bevölkerungsschicht sind zentrale Erfolgsfaktoren. 

Der Maßnahmenkatalog liefert ein Werkzeug, den gesamtstädtisch und langfristig ausgerichteten Klimaschutzprozess der Stadt Hennef zu steuern und zu gestalten. Die Klimaschutzarbeit kann dazu dienen, nicht nur an einer Minderung von THG-Emissionen zu arbeiten, sondern auch Impulse für eine zukunftsfähige, lebenswerte und insgesamt nachhaltigere Stadt zu setzen. 

Das ausführliche Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Hennef kann hier eingesehen werden.

Förderung

Die Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert. Das Förderkennzeichen lautet: 03K00837. 

Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie beim Leiter des Umweltamtes der Stadt Hennef, Johannes Oppermann, Tel. 02242/888-314, E-Mail: J.Oppermann(at)hennef.de.

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