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Ungers-Villa: Vorläufige Unterschutzstellung

Die Ungers-Villa 1998. Foto: Manfred Bank

Die Ungers-Villa 1998. Foto: Manfred Bank

(23.3.2017, ms) Am 22. März hat die Denkmalbehörde der Stadt Hennef die Eigentümer der so genannten Ungers-Villa an der Beethovenstraße über die vorläufige Unterschutzstellung der nach dem widerrechtlichen Teilabbruch noch vorhandenen Gebäudesubstanz informiert. Auch der Garten wird vorläufig unter Schutz gestellt. Damit sollen die Gebäudereste gesichert werden, damit das Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) den Wert des Gebäudes mit dem zugehörigen Garten denkmalfachlich ermitteln kann.

Ohne städtische Genehmigung und obwohl noch ein Gespräch über den möglichen Denkmalschutz ausstand, hatten die Eigentümer Anfang letzter Woche begonnen, das Wohnhaus abzureißen. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Frühwerk des international bekannten, deutschen Architekten Oswald Mathias Ungers aus dem Jahre 1962. Das Amt für Bauordnung und Untere Denkmalbehörde der Stadt Hennef stoppte kurzfristig den Abbruch und versiegelte das Grundstück. Keinerlei Verständnis für das Verhalten der Eigentümer hat Bürgermeister Klaus Pipke: „Der nicht genehmigte Abbruch wird als Ordnungswidrigkeit verfolgt. Darüber hinaus wird geprüft, ob das Vorgehen Straftatbestände erfüllt.“

Frühwerk des bekannten Architekten Ungers

In der Begründung zur vorläufigen Unterschutzstellung heißt es: „Das Wohnhaus mit zugehörigem Garten ist bedeutend für die Geschichte des Menschen und erhaltenswert aus wissenschaftlichen, besonders architekturgeschichtlichen sowie städtebaulichen Gründen. Das Gebäude stellt ein Beispiel des Frühwerkes des bekannten deutschen Architekten Oswald Mathias Ungers dar und ist insofern ein bedeutendes Werk deutscher Architekturgeschichte. Das Gebäude ist ein prägnantes Beispiel für die Entwicklung der persönlichen Entwurfsauffassung Ungers.“

Dieser Meinung ist auch Wolfgang Sonne, Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund. Er brachte in einem Schreiben an Hennefs Bürgermeister zum Ausdruck, dass das Haus „das vielleicht schönste Haus im Frühwerk des bedeutenden Architekten Oswald Mathias Ungers ist. Ungers ist einer der wichtigsten Architekten der Bundesrepublik Deutschland und war einer der wenigen deutschen Architekten mit weltweiter Ausstrahlung. An dieser Strahlkraft hatte Hennef mit der Villa seinen Anteil. Eine solche mutwillige und widerrechtliche Zerstörung von höchstem Kulturgut kann keinesfalls hingenommen werden."

Informationen zu Oswald Mathias Ungers findet man auch unter http://www.ungersarchiv.de, der Website des „Ungers Archiv für Architekturwissenschaft“ mit Sitz in Köln.




Der Bürgermeister

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Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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