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20 Jahre Hennef und Le Pecq: Zweiter Teil der Feiern

Ratssitzzung in Le Pecq

Ratssitzzung in Le Pecq

Klaus Pipke und seine Amtskollegin Laurence Bernard  bei der Unterzeichnung der Erneuerung der Partnerschaft

Klaus Pipke und seine Amtskollegin Laurence Bernard bei der Unterzeichnung der Erneuerung der Partnerschaft

Weitere Fotos findet man hier.

(16.10.2017, dmg) Am 7. Juni 1997 haben die französische Stadt Le Pecq und Hennef, damals vertreten durch die früheren Bürgermeister Alain Gournac und Emil Eyermann, eine Partnerschaft beschlossen, die seitdem blüht und gedeiht. Im Mai 2017 wurde das 20-jährige Jubiläum dieser Städtepartnerschaft in Hennef gefeiert, im Oktober 2017 fand der zweite Teil der Feierlichkeiten statt, diesmal in Le Pecq. Neun Hennefer Ratsmitglieder, Bürgermeister Klaus Pipke sowie Vertreter und Gäste des Hennefer Partnerschaftsvereins waren nach Le Pecq gereist. Auch dort fand eine gemeinsame Ratssitzung statt, anschließend eine feierliche Zeremonie im Garten des Rathauses und am Abend ein Galaempfang im Kulturhaus „Le Quai 3“.

Höhepunkt der Feier war die Unterzeichnung der „Resolution zur Erneuerung unserer Partnerschaft“, die bereits in Hennef unterzeichnet worden war, im Garten des Rathauses. Klaus Pipke hatte seiner Amtskollegin Laurence Bernard ein gerahmtes Exemplar der Hennefer Erklärung mitgebracht, das er ihr vor Unterzeichnung der wortgleichen Le-Pecq-Version überreichte. Zuvor hatte man im bis auf den letzten Platz gefüllten Ratssaal von Le Pecq unter anderem über Stadtplanung und Umweltschutz gesprochen. Auch die Partnerschaftsvereine – Ulf Heilig als Vorsitzender der Association des Amis de Hennef und Erika Rollenske, Vorsitzende des Vereins für Europäische Städte-Partnerschaft – tauschten Geschenke aus: aus Hennef hatte man Schürzen und eine Auswahl bayerischer Oktoberfestbiere mitgebracht. Klaus Pipke hatte außerdem ein Gemälde der Künstlerin Monika Arns-Müller mitgebracht, das die wichtigsten Hennefer Gebäude sowie einen Weihnachtsmarkt mit Baum zeigt. Das Motiv wird auch den diesjährigen Lions-Adventskalender zieren.

Nachdem im Mai die damalige französische Delegation einen Weinstock mitgebracht hatte, der seitdem in Stadt Blankenberg gedeiht, hatte Hobby-Winzer Walter Keuenhof eine Stadt Blankenberger Weinstock mitgebracht, den Laurence und Pipke symbolisch im Rathausgarten pflanzten. Im Foyer des Rathauses war unterdessen eine Ausstellung zu sehen, die die wichtigsten und schönsten Momente aus 20 Jahren Partnerschaft zeigten.

Neben den offiziellen Teilen standen am Freitag ein Abendessen in Saint Germain en Laye, am Samstag ein Besuch in Versailles sowie am Sonntag ein Museumsbesuch auf dem Programm. Die Gäste aus Deutschland waren überwiegend bei Gastfamilien untergebracht. Das Treffen stand somit ganz in der Tradition der zahlreichen und überaus herzlichen Treffen der vergangenen 20 Jahre.

Pipke: Meilenstein unserer Freundschaft

In ihren Reden würdigen Bürgermeisterin Laurence Bernard, Ulf Heilig, Erika Rollenske und Hennefs Bürgermeister Klaus Pipke übereinstimmend die große Bedeutung der europäischen Idee, der deutsch-französischen Freundschaft und die Bedeutung der Partnerschaft zwischen Le Pecq und Hennef für beide Städte. Auch Alt-Bürgermeister Alain Gournac würdige in einer emotionalen Rede die 20-jährige, intensive Partnerschaft. Klaus Pipke nannte die beiden gemeinsamen Ratssitzungen einen „Meilenstein in den Beziehungen zwischen Hennef und Le Pecq“.

Wörtliche sagte Klaus Pipke im Rathaus von Le Pecq: „Nach der eindrucksvollen gemeinsamen Sitzung der Räte in Hennef und einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Wochenende im Mai freut es mich, dass wir uns nun auch hier in Le Pecq treffen und noch einmal unsere Städtepartnerschaft feiern. Ihnen, liebe Laurence Bernard, den Ratsmitgliedern in Le Pecq, dem Partnerschaftsverein Amis de Hennef und den Gastfamilien danke ich für die Einladung und die Gastfreundschaft! Kurz vor unsrem Treffen im Mai hatten die Wahlen hier in Frankreich stattgefunden. Nun liegen auch unsere Bundestagswahlen in Deutschland hinter uns. Uns allen ist bewusst, dass es sowohl in einzelnen Parteien, wie auch bei einigen Bürgerinnen und Bürgern Skepsis gegenüber der Europäischen Union gibt, zumindest eine Skepsis den Institutionen gegenüber. Bei manchen ist es vielleicht auch Misstrauen gegenüber der europäischen Idee an sich. Dennoch haben sowohl hier in Frankreich wie auch bei uns in Deutschland alles in allem die Kräfte die Mehrheit, die sich ganz klar zu Europa bekennen. Und das ist auch gut so! Denn wenn man auf die lange Geschichte Europas zurückblickt, muss man feststellen, dass das Zusammenwachsen Europas nach dem zweiten Weltkrieg für Frieden, Wohlstand und Stabilität gesorgt hat, wie man es so in Europa kaum einmal gekannt hat. Probleme dürfen wir nicht ausblenden. Die Sorgen der Menschen müssen wir ernst nehmen. Die Armut in einigen Ländern Europas müssen wir bekämpfen. Über Unabhängigkeitsbestrebungen müssen wir reden. Aber: Wir müssen es auf dem Boden Europas tun, auf der Grundlage gemeinsamer, demokratischer Werte und auf der Grundlage des Wohles der Menschen. Frankreich und Deutschland stehen in ganz besonderer Weise für diese Idee von Europa. Zwei Nationen mit sehr unterschiedlichen und doch auch einer gemeinsamen Geschichte, einer gemeinsamen Wurzel, gemeinsamen Vorfahren – aber auch: gemeinsamen Kriegen und wechselseitigem Leid. Wir haben unsere Lektion gelernt! Vor diesem Hintergrund wird noch einmal klar, wie wichtig Städtepartnerschaften sind. Sie leisten jenseits frommer Reden etwas ganz Einfaches: Sie bringen Menschen zusammen, sie machen aus Fremden Freunde. Wir, Le Pecq und Hennef, erleben das seit 20 Jahren. Diese gemeinsamen Ratssitzungen und die Feierstunden in Hennef und heute hier in Le Pecq unterstreichen das in ganz besonders eindrucksvoller Weise. Sie sind ein Meilenstein in den Beziehungen zwischen Hennef und Le Pecq. Lassen Sie mich noch einmal die Resolution zur Erneuerung unserer Partnerschaft zitieren, die wir am 19. Mai in Hennef unterzeichnet haben: `Die Partnerschaft zwischen Le Pecq und Hennef ist am 7. Juni 1997 in der Überzeugung geschlossen worden, dass enge und freundschaftliche Beziehungen zwischen Städten und Menschen ein Garant für den Frieden in Europa sind. Dies gilt heute genau wie damals. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens dieser Partnerschaft bekräftigen wir heute die feste und enge Freundschaft zwischen unseren Städten und verpflichten uns, die Verbindungen und den regen Austausch weiter zu fördern. Auf der Basis von Demokratie, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, eingedenk der Geschichte Europas und angesichts der Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder werden wir uns auch weiterhin für Frieden und Toleranz einsetzen und die Partnerschaft unserer Städte erhalten!`Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen Ratsmitgliedern, die sich so engagiert beteiligt haben, ganz herzlich danken!! Mein Dank geht aber vor allem auch an die Partnerschaftsvereine „Amis de Hennef“ auf der einen Seite, „Verein für Europäische Städtepartnerschaft“ auf der anderen. Sie sind die Träger und Motoren dieser Partnerschaft: Unermüdlich stellen sie Kontakte her, veranstalten Besuche und Gegenbesuche, Konzerte und Ausstellungen, Treffen von Schülerinnen und Schülern und viel, viel mehr. Sehr geehrter Herr Heilig, sehr geehrte Frau Rollenske, ich danke ihnen und allen Mitglieder ihrer Vereine für das stetige Engagement. Ich bin sicher, dass sie auch in Zukunft die Freundschaft mit Inhalt füllen. Die Stadt Hennef jedenfalls wird ihrerseits die Freundschaft pflegen und beide Vereine bei ihrer Arbeit stets nach Kräften unterstützen.




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Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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